Beitragsbild mit Bürgerentscheid-Frage

Arnsdorfer Bürger haben entschieden – JA für die Ablehnung der Planungen in der gegenwärtigen Form!

Unsere Bürger haben sich in der Wahl am 23. Februar 2025 dazu entschieden, die gegenwärtig vorliegenden Planungsentwürfe nicht weiter fortzuführen.

Insgesamt gibt es nach vorläufigem Endergebnis der Gemeinde Arnsdorf 3173 gültige Stimmen, davon 59,5% (1887 Stimmen) mit JA (gegen die Fortführung der Planungen) und 40,5% (1286 Stimmen) mit NEIN.

In Radeberg kam es zu einem, auch zahlenmäßig – umgekehrten Ergebnis. Es gibt nach vorläufigem Endergebnis der Stadt Radeberg 11.443 gültige Stimmen, davon 61,1% (6.988 Stimmen) mit JA (für die weitere Prüfung der Planungen durch den Stadtrat) und 38,9% (4.455 Stimmen) mit NEIN.

ABER: Am 23.02.2025 wurde in Radeberg lediglich über das durch einige Radeberger Stadtratsfraktionen initiierte Ratsbegehren entschieden. Hier steht IMMER NOCH das Ergebnis der Prüfung des von der Radeberger Bürgerinitiative initiierten Bürgerbegehrens aus! Und das könnte noch zu Überraschungen führen!

Mit dem Ergebnis des Arnsdorfer Bürgerentscheides sind die großen interkommunalen Gewerbegebiete mit rund 135 ha für die nächsten Jahre erst einmal passé. Radeberg kann jedoch auf ca. 34 ha Fläche zwischen Wallroda und der S177 zum Hüttertal mit der Planung beginnen. Das Ergebnis des Zielabweichungsverfahren liegt vor.

Demokratie-Jubiläum in Sachsen

Die Bürgerentscheide in Arnsdorf, Radeberg und Hohnstein führten auch zu einem Demokratie-Jubiläum in Sachsen! Es wurde am 23. Februar 2025 der

Zweihundertste Bürgerentscheid in der Geschichte des Freistaates Sachsen

seit der Wende 1989 durchgeführt.

Danksagung

Die Organisation und Durchführung dieses Bürgerentscheides wäre ohne die viele Hilfe von anderen nicht möglich gewesen!

Wir bedanken uns bei allen, die uns mit Fragen, Hinweisen, Unterschriften und deren Sammeln, Spenden, Verteilern von Flyern, Aufstellen und Abbauen von Plakaten unterstützt haben. Viele Gespräche und einige Mails mit Einwohnern unserer Gemeinde und Radebergern haben uns in unserem Tun bestärkt.

Unser Dank gilt auch vielen Organisationen, Bürgerinitiativen und der Presse, die uns mit Hinweisen und Informationen unterstützten, auf dem Laufenden hielten oder Beiträge von uns veröffentlichten.

Unser Dank gilt Herrn Bürgermeister Eisold, der Gemeindeverwaltung und den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die die Organisation des Bürgerentscheides und die Auszählung der Stimmen übernahmen.

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